Kunstwerkstatttage 2016, Foto: Alexander Burzik
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Neue Covid-19-Regelungen für den Schulbeginn

Wir starten das neue Schuljahr im Präsenzunterricht, jedoch mit den Regelungen des 14- tägigen Thüringer Sicherheitspuffers

Liebe Schüler:innen, liebe Eltern,

wir hoffen, Ihr und Sie konnten erholsame Sommerwochen genießen und sich von dem Stress und den Anstrengungen des letzten Schuljahres erholen.

Am Montag, 6. September 2021 werden wir nun voller Hoffnung in ein neues Schuljahr starten.
Während der Ferien fanden die Umzüge statt, so dass wir das Schuljahr nun in drei Gebäuden beginnen werden.

Die Gropiusstraße 1 bleibt unser Haupthaus, die Häuser Sophienstiftsplatz 1 (Sophie) und Windmühlenstraße 17 (Windmühle) werden unsere neuen Standorte sein.
Alle Schüler:innen, die bisher am Hartweg gelernt haben, lernen nun an den neuen Standorten.
Die Obergruppen des A- Zweiges haben ihre neuen Räume im Gebäude Sophienstiftsplatz.
Die Unter-, Mittel- und Obergruppen des C- Zweiges werden künftig in der Windmühle lernen, die Obergruppen des B – Zweiges haben ihre Stammgruppenräume in der Gropiusstraße und alle anderen Gruppen aus dem Hartweg (Obergruppen A, 10er, 11S, 11 und 12) lernen künftig in der Sophie. Die Sekretariate befinden sich von nun an in der Sophie (Tel. 03643-8055817) für alle Gruppen, die in der Innenstadt lernen und in der Windmühlenstraße (Tel. 03643-76270221).

Leider werden wir uns auch in diesem Schuljahr mit der Covid-19-Pandemie und ihren Auswirkungen auseinandersetzten müssen.

Der Thüringer Bildungsminister, Helmut Holter, wendet sich in dieser Sache in einem Brief an alle Eltern, dieser Brief steht im Anhang.

In diesem Schuljahr soll die Sicherung des Präsenzunterrichts an erster Stelle stehen, präventive Schulschließungen soll es nicht geben. Selbsttests in der Schule sollen künftig nur angeboten werden bzw. nur während der Gültigkeit der neu festgelegten Corona - Warnstufen verpflichtend stattfinden. Die konkreten Regelungen dazu stehen in der Verordnung für Kindergärten, Schulen und Einrichtungen der Kinder - und Jugendarbeit im Anhang.
Aus den Erfahrungen der Bundesländer, deren Schulbeginn schon im August war, hat sich Thüringen zum Schulbeginn jedoch für eine zweiwöchige Sicherheitsphase entschieden, in der schärfere Regelungen gelten:

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:

  • Schüler:innen bis zum Alter von 15 Jahren bzw. bis Klassenstufe 9: Einfache Mund – Nasen - Bedeckung
  • Schüler:innen ab 16 Jahren bzw. ab , Personal und schulfremde Personen: OP – Maske oder FFP2-Maske

Pflicht zum Tragen einer Maske:

  • Schüler:innen, Erzieher:innen und der Lehrer:innen der Untergruppe bzw. des 4. Jahrgangs, wenn im Jahrgang gearbeitet wird:
    Im Schulhaus und im Unterrichtsraum; am Platz kann die Maske abgesetzt werden.
  • Schüler:innen ab Mittelgruppe und Personal: 
    Tragen der Maske im Schulhaus und im Unterricht; in Verantwortung der Lehrer:innen ist für ausreichende Pausen an der frischen Luft und ohne Maske zu sorgen.

Wie im vergangenen Schuljahr auch verfügt die Schule über eine Anzahl von Masken (OP und FFP2), die bei Bedarf ausgegeben werden können.

Verpflichtung zur Teilnahme am schulischen Selbsttest:
Alle Schüler:innen, Lehrer:innen und Erzieher:innen sind verpflichtet, zweimal in der Woche, an unserer Schule jeweils montags und donnerstags, einen Selbsttest unter Aufsicht in der Schule durchzuführen. Von dieser Verpflichtung sind alle Personen entbunden, die einen Nachweis vorlegen können:
• über eine Impfung, deren letzte notwendige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt oder
• über ihre Genesung, die nicht länger als 6 Monate zurück liegt oder
• einen gültigen Test, der nicht länger als 24 Stunden (Antigen-Schnelltest) bzw. 48 Stunden (PCR-Test) zurück liegt.
Vorlegen der Nachweise:
• Testnachweis am jeweiligen Testtag
• Nachweis über Geimpft- oder Genesenenstatus innerhalb einer Woche nach dem ersten Testtag, also bis 10.09.2021


Befreiung vom Präsenzunterricht:
eine Befreiungsmöglichkeit vom Präsenzunterricht besteht für Schüler:innen, für die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht und die sich nicht impfen lassen können und für Schüler:innen zwischen der ersten und zweiten Impfung. Hierzu muss ein Antrag an die Schulleitung mit einem ärztlichen Attest gestellt werden.
Wenn Schüler:innen in einem gemeinsamen Haushalt mit Personen , die einer Risikogruppe angehören, leben so ist eine Härtefallregelung mit einem über die Schule an das Staatliche Schulamt zu stellenden Antrag möglich.
Getroffene Regelungen aus dem vergangenen Schuljahr haben keine Gültigkeit mehr.

Schüler:innen, die der Verpflichtung zum Test nicht nachkommen und keine Nachweise vorlegen können,
• müssen im gesamten Schulgebäude eine qualifizierte Gesichtsmaske tragen
• sollen in gesonderten Lerngruppen unterrichtet werden.
Gleichzeitig müssen ihre Eltern mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

Auf Antrag kann die Schule die Selbsttests schriftlich bestätigen, so dass diese auch in anderen Zusammenhängen, in denen Tests vorgelegt werden müssen, genutzt werden können.

Das Formular zur Teilnahme bzw. Nichteilnahme an den schulischen Test steht im Anhang. Bitte ausfüllen und den Schüler:innen am 6. September in die Schule mitgeben. In diesem Formular ist auch die Beantragung eines Testnachweises enthalten. Diese Nachweise werden wir innerhalb der ersten Schultage ausstellen.

Zutritt zur Schule:

Es gilt ein Betretungsverbot für Personen mit Symptomen bzw. Kontaktpersonen 1. Grades, Näheres dazu steht im Punkt 2. der Allgemeinverfügung im Anhang.

Einrichtungsfremden Personen, auch Eltern, ist während der ersten beiden Schulwochen der Zutritt zur Schule nur mit Mund-Nasen-Bedeckung und 3G-Nachweis sowie mit Anmeldung im jeweiligen Sekretariat zur Kontaktnachverfolgung gestattet. Eine Ausnahme vom 3G-Nachweis besteht nur, wenn der Aufenthalt in der Schule kürzer als 10 Minuten ist.

Nach Ablauf der 14-tägigen Sicherheitsphase gilt ein neues System aus Basisphase und Warnphase. Die Warnphase tritt ein, wenn in Weimar eine der neuen in Thüringen geltenden Warnstufen gelten sollte. In der Basisphase soll vollständiger Präsenzunterricht stattfinden. Es werden dann keine Schüler:innen- Selbst-Tests stattfinden und Mund-Nasen-Schutz ist nur im Schulhaus, jedoch nicht im Unterricht zu tragen. Über die Regelungen für die Warnstufen werden wir informieren, wenn deren Eintreten absehbar werden sollte. In der Allgemeinverfügung im Anhang sind diese Maßnahmen beschrieben.

Die Umsetzung dieser Regeln stellt für unsere Schulgemeinschaft erneut eine große Herausforderung dar. Ziel der Maßnahmen ist es, das Infektionsgeschehen vor allem in den Schulen so weit wie möglich einzudämmen, damit das gemeinsame Lernen in der Schule endlich wieder im Vordergrund stehen kann.

Für das Lernen in jahrgangsgemischten Gruppen haben wir uns für die jeweils weitergehenden Regelungen entschieden. Dies betrifft das Tragen der Maske ab der Mittelgruppe und das Tragen einer qualifizierten Maske ab Klasse 10.
Bitte unterstützen Sie /unterstützt uns bei der Umsetzung der Maßnahmen durch das Mitnehmen/ Mitgeben geeigneter Mund-Nasen-Bedeckungen und die Teilnahme an den Tests bzw. das Vorlegen der entsprechenden Nachweise. Helfen Sie / helft bitte mit, dass wir auf separate Lerngruppen verzichten können. Wir haben dafür keine geeigneten Räume und vor allem würden diese Gruppen dem Anliegen der Miteinanderwoche im speziellen und dem gemeinsamen Lernen an unserer Schule im allgemeinen widersprechen.

Für Nachfragen stehen die Stammgruppenleiter:innen oder auch ich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Harald Zeil
stellv. Schulleiter

veröffentlicht am 04.09.2021