Kunstwerkstatttage 2016, Foto: Alexander Burzik
Zurück zur Website: Klick auf's Bild

‚Phase Null‘ zum Schulumbau ist abgeschlossen

In einer großen Wochenabschlussfeier kam beinah die ganze Schulgemeinschaft zusammen, um die ‚Phase Null‘ des Schulumbauprozesses ab zuschließen.

Krönender Abschluss der Phase Null im Schulumbauprozess der Jenaplanschule Weimar
Ihren feierlichen Abschluss fand am Freitag, 15. September 2017 die so genannte ‚Phase Null‘ im Umbauprozess der Jenaplan Gemeinschaftsschule in Weimar unter dem Dach der IBA Thüringen. In einem breiten Beteiligungsprozess haben Schulgemeinschaft und Stadtverwaltung mit Experten seit Juni 2016 ein Raumprogramm für den Schulstandort ‚Am Hartwege‘ entwickelt. Das Pilotprojekt im Programm ‚Inklusive Schulen planen und bauen’ der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft bildet die Grundlage für die in Kürze folgende Machbarkeitsstudie sowie das anschließende Wettbewerbsverfahren.
„Mit diesem Prozess haben wir in Weimar für Schulbauvorhaben Neuland betreten. Entstanden ist ein Raumprogramm, das den Anforderungen eines differenzierten, komplexen, inklusiven Schulprofils gewachsen ist. Die Programmstudie ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum IBA Projekt. Spätestens 2023 möchten wir das ambitionierte Projekt realisiert haben“, sagt Bürgermeister Peter Kleine.
Über 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Schulgemeinschaft, Stadtverwaltung, Bauhaus-Universität Weimar, Ortsteilrat Oberweimar, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und Montag Stiftung waren in der Turnhalle der Jenaplanschule in Oberweimar zur feierlichen Übergabe des Abschlussberichtes zusammengekommen. Viele davon waren aktiv am bisherigen Prozess beteiligt.

Hintergrund
Die Stadt Weimar hat sich im Jahr 2016 am Wettbewerb der Montag-Stiftung Jugend und Gesellschaft für das ‚Pilotprojekt Inklusive Schulen planen und bauen‘ beteiligt. Das Schul(um-)bauprojekt des Schulteils Am Hartwege der Gemeinschaftsschule Weimar ist eine von bundesweit fünf Preisträgerinnen des Wettbewerbs. Für die Durchführung der Phase ‚Null‘ flossen geldwerte Leistungen im Wert von 100.000 Euro.
Das Vorhaben ist seit 2014 als ‚StadtLand-Schule‘ Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen. Die IBA Thüringen entwickelt bis 2023 Modellprojekte für die Zukunft des Landes.

veröffentlicht am 01.10.2017

Feedback

  • 1
    Florian Haarè am 15.10.2017, 21:33: Ich fand es toll das wir in diesen Prozess eingebunden wurden. Die Gespräche waren sehr Konstruktiv. Außerdem hätte ich mir so ein Projekt nicht derart komplex vorgestellt. Wir mussten sehr viele Dinge beachten aber ich denke wir sind zu einem guten Ergebnis gekommen. Wünschenswert wäre wenn ganz viele unserer Anregungen und Ideen in die Planungen mit einfließen würden. Kommentar von Florian Haarè 10C (Schülervertretung)
  • 2